Pfarrfamiliennachmittag 2024
Nach 4 Jahren wieder ein Pfarrfamiliennachmittag.
Auftakt zur Veranstaltung war ein Gottesdienst mit Assistenz durch "altgediente" Ministranten, den heurigen Erstkommunionkindern und der Kirchenband.



H. Pfr. Engert widmete den Gottesdienst Christine Prowald, die nach 25jährigem Dienst für die Pfarrgemeinde Ende März in den Ruhestand wechselt.
Kirchenpfleger Peter Prowald würdigte ihr langjähriges Wirken, das weit über die arbeitsvertraglichen Pflichten hinausging.
Christine war schlichtweg die "gute Fee" der Pfarrei.

In seiner Begrüßung und Einführung in den Abend gab H. Pfr Engert einen Ein- und Ausblick in die Organisation und die Abläufe der Pfarreiengemeinschaft und des Pastoralen Raums.

Lena Hogen erzählte von den "Minis" und visualisierte verschiedene Aktionen in einem Videoclip.

Von mannigfaltigen Veranstaltungen, Aktionen und Reisen der KLJB berichtete Amelie Dietrich mit Unterstützung von David Singer.

Anna Stöber zeigte, dass der KDFB Fasching kann, aber auch wesentlich mehr.

Die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten des OKR - von Brettern im Kirchturm über Bewirtung PJH, Finanzhaushalt, Instandhaltungsmaßnahmen bis zur Gottesdienstgestaltung und Organisation der Wallfahrten - führte Stefan Ebert den Anwesenden vor Augen.
Dank für die zugestandene Nutzung des PJH sprach Gerhard Scheller als Vorstand des Gesangvereins der KV aus und erwähnte die Mitwirkung und festliche Gestaltung diverser Gottesdienste.
Den Theaterkreis vertrat Judith Hogen. Nachdem es schwierig ist eine passable Theatergruppe auf die Bühne zu stellen, gestaltet er zumindest in kleinerem Rahmen, mit jungen Akteuren, die Krippenspiele.
Die "Kinderkirche" initiert und gestaltet regelmäßig Gottesdienste für und mit Kinder(n). Im Nachgang schließen sich gemeinsame Aktionen unter einem bestimmten Motto an.

Und trotz Fastenzeit muss man etwas essen ...

... und wegen der Fastenzeit, Starkbier trinken.
[Fotos: Alfred Hackenberg u. Heinrich Krapf, Text: Heinrich Krapf]
Retzbachwallfahrt 2023
Heuer bei blauem Himmel starteten die Stammheimer Wallfahrer auf ihren Weg nach Retzbach.

Auf dem Weg nach Wipfeld wurde der, seit der letzten Wallfahrt verstorbenen Wallfahrer, der verstorbenen Wirtin in Gramschatz und unserem, am Vortag verstorbenen, langjährigen Organisten Herbert Ziegler gedacht.
Die von unserer Wallfahrtsführerin Ilse neu zusammengestellten Lieder, Gebete und Texte orientierten sich an dem jeweiligen Motto der Etappe. Die bereits im letzten Jahr praktizierte Vorgehensweise, die Etappen mit unterschiedlichen Vorbetern zu besetzen sorgte auch heuer für Abwechslung im Vortrag und für Entlastung bei den Vorbetern.
Dass die Beiträge nicht immer tierisch ernst sein müssen, bewies die Litanei über die Arche Noah.
Auch eine Neuversion der „Zehn kleinen N…“ als „Zehn kleine Christen“, regte zum Mitsprechen und Mitdenken an.
Dass man die Stammheimer Wallfahrer wahrnimmt und auch gerne aufnimmt, zeigen uns jedes Jahr die Gramschatzer. Zum Einzug werden die Glocken geläutet und die Türen der Kirche geöffnet.
Das Gasthaus nebenan ist auf uns vorbereitet und sorgt für zügige Bewirtung. Das Mittagessen bietet Gelegenheit für entspannte und lustige Gespräche. Die Fragen des Gastwirtes nach alten Bekannten aus Stammheim zeigen, dass man sich kennt und sich gerne erinnert.




Die letzte anstrengende Etappe führt uns durch den Ochsengraben und durch den Gramschatzer Wald nach Retzstadt und weiter nach Retzbach.
Der Höhepunkt der Wallfahrt ist natürlich der Einzug der Wallfahrer unter Musikbegleitung in das Gotteshaus.

An das mit Gitarrenbegleitung gemeinsam gesungene „Retzbachlied“ (getextet von Ilse Koßner) erinnerte sich auch die Pastoralreferentin und bedankte und freute sich über diese zum Ausdruck gebrachte Verbundenheit zu „Maria im grünen Tal“.
Dass es doch Hoffnung auf einen Fortbestand der Wallfahrt gibt, dafür sorgten drei Neuzugänge bei der Wallfahrt. Sie erfuhren eine Ehrung in Form einer Urkunde und einer kleinen Süßigkeit. Der jüngste Wallfahrer und Neuzugang war Felix mit 11 Jahren.

Im Abendgottesdienst erfuhr Gerhard Scheller für 50-malige Wallfahrt die Ehrung.

Nicht nehmen ließ es sich unser ältester Teilnehmer Adolf Weißenseel nach Vermögen Etappen mitzulaufen.
Vielen Dank an unsere beiden Wallfahrtsführerinnen Ilse und Rita für die zeitaufwendige Vorbereitung in Text und Organisation, an die Musiker, die nicht nur laufen müssen, sondern auch blasen, die Freiwilligen aus der FFW, die für unsere Sicherheit sorgen, die Vorbeter, die Ilses Texte umsetzen (und z. T. noch singen müssen), und natürlich an alle Wallfahrer gemeinsam, die den langen Weg auf sich genommen haben.

Es ist sicherlich ein langer Weg von Stammheim nach Retzbach. Aber wer ihn einmal gegangen ist, wird sich nicht an den Strapazen orientieren, sondern an dem Erlebnis.


˙[Fotos: Rita Bauer, Ilse Koßner; Text: Heinrich Krapf]


