Geschichte

 

Von außen fällt besonders der heute noch bestehende gedrungene Turm im Osten auf, der in seinem Untergeschoss den Chor aufnimmt und den für diese Zeit typischen Echter´schen Spitzhelm trägt. Baumaßnahmen erfolgten im Jahr 1738, man erweiterte das Langhaus der Kirche und setzte der Eingangswand einen geschwungenen Fassadengiebel auf, in dessen Nische die Steinfigur der Immaculata steht. Der Turm wurde in dieser Zeit um ein drittes Geschoss aufgestockt. Die Orgel stammt ebenfalls aus der Zeit um 1740. Es gibt in Unterfranken nur fünf Exemplare dieses Typs. Um 1780 kamen schließlich noch die beiden Seitenaltäre hinzu. Der Rechte ist mit drei Wappen bezüglich des Klosters Ebrach bekrönt. Es handelt sich um einen Marienaltar. Der linke Seitenaltar zeigt den gekreuzigten Jesus. Die Kirche unterschiedliche Stilrichtungen auf. Sie ist im Großen und Ganzen ein nachgotisches Bauwerk, Ausstattungsgegenstände im Inneren, wie zum Beispiel die Kanzel und das Orgelgehäuse sind jedoch im Rokokostil gehalten. Die Seitenaltäre sind klassizistisch, einige Heiligenbilder zeigen spätgotische Formen. Eine groß angelegte Renovierung der Kirche fand im Jahr 1967 statt. Desweiteren nahm man in den Jahren 1985/86 größere Ausbesserungsarbeiten in Angriff. Am 3. März 1991 konnten zwei Neuheiten im Chorraum von Weihbischof Helmut Bauer eingeweiht werden. Es waren der neue Volksaltar und der Ambo. Die jüngste Kirchenrenovierung führte man in den Jahren 2005 und 2006 durch.

Die heutige Kirche kann man also neben den bisherigen Schilderungen wie folgt beschreiben:

 

Im Ostturm befindet sich der eingezogene Chor mit Kreuzgewölbe. Die Fenster sind spitzbogig. An der Nordseite liegt der Haupteingang, eine spitzbogige Tür. Die Sakristei schließt östlich vom Turm an den Chorraum an. Der Chorbogen ist rund. Das Langhaus ist flach gedeckt und besitzt drei Fensterachsen. Der Turm ist dreigeschossig und hat im zweiten Geschoss rechteckige Scharten und im dritten runde Schallfenster. Der Korpus der Kanzel ist sechsseitig mit Säulchen an jeder Ecke, dazwischen sind in lebhaftem Stil kleine Figuren der vier Evangelisten zu sehen. Den Schalldeckel zieren Volunten, den unteren Abschluss bilden Wolken und Akanthus. Zur Inneneinrichtung gehört außerdem ein sandsteinernes Weihwasserbecken mit muschelförmiger Schale. An der Decke des Kirchenschiffs befindet sich das Bild der Büßerin Maria Magdalena. Die in Holzrahmen gefassten Kreuzwegstationen an den Wänden des Kirchenschiffes stammen von einem italienischen Künstler. Der Hochaltar ist viersäulig. Über den seitlichen Durchgängen stehen die Figuren St. Barbara und St. Johannes von Nepomuk. Anbetende Engel flankieren den Tabernakel, Putten umflattern das Altarbild.

Bildergalerie

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Pfr. Andreas Engert                                                         Kath. Pfarrbüro Herlheim
Tel.09382 / 3101971                                                        Pfarrgasse 2
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