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… das mit der Ausgangssperre hat auch vor 2000 Jahren schon mal nicht funktioniert!

 

Ihnen allen ein gesegnetes Osterfest, Freude über die Auferstehung des Herrn – Halleluja!

 

Ihre Seelsorger der PG Marienhain

Pfarrer Andreas Engert   maP Damian Ikejiama    GR André Christof

SonntagsWort

 

Evangelium vom Ostersonntag – Johannes 20,1-18; 04. April 2021

 

"HEILENDE BEGEGNUNG"

 

 

 

 

 

Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als Erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging jedoch nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Haupt Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.

Da ging auch der andere Jünger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie hatten noch nicht die Schrift verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.

Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Diese sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin sie ihn gelegt haben. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast! Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.

Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte.

 

 

Eine „Heilsame Begegnung“ – so kam mir spontan beim Lesen des Osterevangeliums in den Sinn. Aus einer in tiefer Trauer und höchst verunsicherten Frau wird durch die Begegnung mit dem auferstandenen Jesus die erste Osterzeugin. Maria Magdalena verkündet in einer durch und durch von Männern dominierten Gesellschaft unerschrocken den Glauben an die Auferstehung Jesu, weil sie diese tiefgreifende Erfahrung der Nähe Gottes, der Liebe, der Zuwendung machen durfte.

Im Gegensatz zu den anderen Evangelien, wo mehrere Frauen gemeinsam ans Grab kommen, ist es bei Johannes einzig und allein Maria Magdalena, die am Grab des geliebten Herrn und Meisters verweilen möchte, in seiner Nähe bleiben will, auch über seinen Tod hinaus.

Und dann steht er plötzlich vor ihr, unerwartet, vollkommen überwältigend. Aus einer Sackgasse, in der Maria sich selber wähnte, wird plötzlich ein Weg, der in die Zukunft weist, der neuen Mut und neue Hoffnung schenkt.

Vielleicht haben Sie auch schon einmal so eine Begegnung machen dürfen. In einem Moment, wo alles trost- und ausweglos erschien, ist Ihnen, fast wie ein Wunder, gerade der Mensch begegnet, der es geschafft hat, Sie soweit wieder aufzurichten, dass Sie den Kopf wieder gestärkt erheben konnten, wieder etwas positiver gestimmt neu in die Zukunft schauen konnten?

Von solchen Begegnungen leben wir als Menschen – in solchen Begegnungen können wir Gott begegnen, sein Antlitz wahrnehmen im Gegenüber, der/die gerade zur rechten Zeit, im richtigen Moment einen Weg gekreuzt hat.

Der Volksmund hat für solche Momente das schöne Sprichwort geprägt: „Wenn du denkst, es geht nicht mehr – kommt von irgendwo ein Lichtlein her!“ Ein zutiefst österlicher Spruch, denn gerade im Licht, das uns aufscheint, können wir die Gegenwart und das Wirken Gottes in unserem Leben erkennen.

Auch das ist eine Ostererfahrung, die ich Ihnen im Leben immer wieder wünsche, dass Ostern nicht nur ein Fest ist, das in Äußerlichkeiten stehen bleibt, sondern ein Fest ist, das unser, mein und Ihr Herz berührt, dass auch Sie gestärkt durch die Botschaft dieses Tages Ihr Leben gestalten können!

 

Gebet:

Gott, du bist Leben, du bist Liebe, du bist immer hinter uns, vor uns und mitten unter uns. Wir danken dir, von dir geliebt und angenommen zu sein mit den vielen weißen Flecken in unserem Leben, den dunklen Punkten und grauen Zonen. Hilf uns, aus dem Bannkreis des Todes herauszutreten, Trauernde zu trösten und längst verloren Geglaubte zu lieben. Schenke uns die Auferstehung zu einem Leben in deinem Licht durch Jesus Christus, der dem Tod die Macht genommen und uns ein unvergängliches Wesen geschenkt hat in der Kraft deines Geistes ohne Zeit und Stunde, in Ewigkeit.

 

https://www.youtube.com/watch?v=uLVxk6rFI5g

 

 

SonntagsWort.

 

 

Wir weisen daraufhin, dass ab sofort auch im Gottesdienst eine FFP2-Maske

getragen werden muss.

 

 

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für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

 

Wir sind weiterhin für Sie telefonisch (09382-3101991)oder per

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Gerne werden wir uns um Ihr Anliegen kümmern.

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute, bleiben Sie

gesund .

 

 

Andreas Engert, Pfr.

 

 

Gottesdienste heute

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Seit Aschermittwoch, 17. Februar, hängen an den Altären in unseren Kirchen wieder die Misereor-Hungertücher. Die Aktion wird in diesem Jahr zum ersten Mal ökumenisch von Misereor und Brot für die Welt gemeinsam veranstaltet.
Es steht unter dem Thema: „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“

Um dem Bild und seiner Botschaft näher zu kommen, sind Sie herzlich eingeladen, an den Nachmittagen der Sonntage während der Fastenzeit und auch am Karfreitag und den beiden Ostertagen in die Kirche zu kommen, in einer meditativen Besinnung jedes Mal einem anderen Aspekt des Hungertuches nachzuspüren, sich selber in einer persönlichen Auszeit mit der Botschaft des Bildes auseinanderzusetzen. Dazu wird leise Musik laufen, es liegen Texte zur persönlichen Besinnung in den Kirchen aus.

  1. Fastensonntag (21.2.): Du stellst meine Füße auf weiten Raum
  2. Fastensonntag (28.2.): Aus welchem Stoff sind wir?
  3. Fastensonntag (7.3.): Spuren der Erde – Spuren des Himmels
  4. Fastensonntag (14.3.): Wieder stehen – widerstehen
  5. Fastensonntag (21.3.): Wir sind verletzlich

Palmsonntag (28.3.)/Karfreitag (2.4.): Auf Zehenspitzen

Ostersonntag (4.4.)/Ostermontag (5.4.): Goldfäden im Chaos

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